sehenswürdigkeiten

Zisterzienserkloster Zlatá Koruna

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Öffnungszeiten:
1.4. – 31.5. und 1.9. – 31.10.    Dienstag – Sonntag 9.00 – 12.00 | 13.00 – 16.00
1.6. – 31.8.            Dienstag – Sonntag 8.00 – 12.00 | 13.00 – 17.00
Die Zisterzienser von der bedeutsamsten österreichischen Abtei Heiligenkreuz wurden im Jahre 1263 von Przemysl Ottokar II. als Unterstützung seiner Macht gegen die Witigonen (tschechisch Vítkovci), die sich in der damaligen Zeit einen ziemlich starken Wirkungsbereich in Südböhmen aufbauten, hergerufen. Przemysl Ottokar II. schenkte dem von ihm hier gegründeten Kloster einen vermutlichen Dorn von der Krone Jesu, den er selber davor vom französischen König Ludvig IX., dem Heiligen bekam. Auf Przemysls Wunsch wurde das Kloster nach dieser Reliquie die Heilige Dornkrone (Sancta Corona Spinea) genannt. Am Anfang des 14. Jahrhunderts kam es zur Änderung des Namens auf Goldenkron.
Das Kloster liegt auf einer Landzunge, die von drei Seiten vom Fluss Moldau umströmt wird. Den architektonischen Schwerpunkt des Klosters bildet eine fast nach Norden gerichtete Konventskirche (dreischiffige Basilika mit einem Querschiff), an welche sich an der Südseite ein Konvent mit einem Kreuzgang anschließt. Nördlich davon steht eine Kapelle der Schutzengel, in deren Nachbarschaft der sog. kleine Konvent steht. Weiter nördlicher davon steht ein Gebäudekomplex mit einer Abtei und Brauerei. Der Zugang zum hinteren Hofplatz war durch gotische Tore vom Westen und vom Osten möglich. Das älteste erhaltene Gebäude ist die Hochkapelle der Schutzengel aus der Zeit um etwa 1370.

Černice

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Černice liegt 2 km südlicher von Goldenkron (Zlatá Koruna) in 513 m über dem Meeresspiegel.
Die ersten schriftlichen Überlieferungen stammen aus dem Jahre 1315, als Bavor von Strakonitz (Strakonice) Černice dem Kloster Goldenkron dafür schenkte, dass er hier bestattet werden durfte. Im Jahre 1787 nach dem Auflösen des Klosters Goldenkron wurde die Gemeinde der Krumauer Herrschaft der Herren von Krumau einverleibt. Die frühgotische Kirche der hl. Maria Magdalena wurde in den Jahren 1483-1491 im gotischen Stil umgebaut und der Kirchenturm wurde im Jahre 1818 adaptiert. Die Klosterhöfe bei Černice haben landwirtschaftliche Produkte für den Bedarf des Klosters Goldenkron produziert.

Štěkře

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Mit der Gemeinde Štěkře, welche sich ca. 1,5 km nördlicher von Goldenkron (Zlatá Koruna) befindet, beginnt vom Süden ein Streifen von Dörfern, in welchen nur selten erhaltene mittelalterliche Freihöfe zu finden sind. Sie liegen auf dem Gebiet der Krumauer Herrschaft und somit zeichnen sie sich durch die Merkmale der Spätgotik und Renaissance aus. Die Freihöfe (Anwesen der Landwirte, die ganz oder zum Teil von den Verpflichtungen gegenüber den Feudalherren befreit wurden) stellten einfache Objekte dar, die den Gebäuden der Hörigen ähnlich aussahen. Sie unterschieden sich nur durch größere Ausmaße, gewölbte Innenräume und künstlerische Verzierungen.
In Štěkře befindet sich ein spätgotischer, im Jahre 1642 im Renaissancestil umgebauter Freihof. Bei der Dorfausfahrt in Richtung nach Süden steht ein kleines Haus mit einem interessanten Schornstein. Am Dorfrand unter einem mächtigen Baum steht eine Marterlsäule mit einem gedrehten Säulenfuß.

Das Dorf erreicht man von Goldenkron mit einem Fahrrad oder zu Fuß über einen touristischen Weg, der durch den touristischen Campingplatz führt und oberhalb des Flusses Moldau steil durch den Wald über dem Tal ansteigt.

Weiter in Richtung Norden findet man im Dorf Záluží unter der Haus- Nr. 1 einen Rest von einem weiteren Hof aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts – Keller mit Kammer mit Schießscharten. Und in Radostice, noch nördlicher davon, steht ein weiterer Freihof aus dem 16. Jahrhundert mit einem erhaltenen spätgotischen Portal und einer Sgraffitofassade, auch dieser ist unter der Haus- Nr. 1 zu finden.

Čertyně

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Hier blieb ein interessantes Areal eines ehemaligen Hofes erhalten, der später in zwei Anwesen geteilt wurde. Heute erinnern uns an das ehemalige Hof zwei gewölbte spätgotische Einfahrten mit Spitzbögen, die unter der Haus- Nr. 10 zu besichtigen sind. Im benachbarten Gebäude mit Nr. 11 steht ein altertümlicher Speicher. Der Giebel vom Gebäude Nr. 2 trägt Merkmale der Renaissancezeit und interessant ist ebenfalls auch das Gebäude Nr. 3. Neben dem Weg nach Opalice steht eine Martersäule vom 1608.
Der Kern der Gemeinde Čertyně wurde im Jahre 1990 zur ländlichen Denkmalzone erklärt.

Krnín

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Krnín ist ein durchaus erhaltenes Dorf eines mittelalterlichen Ursprungs mit einem kleinen Dorfplatz  und geschlossenen Bauernhöfen. Unter diesen Bauernhöfen befindet sich auch ein der sehenswürdigsten und weniger bekannten Objekte – der Freihof Nr. 3 aus der Zeit um 1500 mit einer ursprünglichen gotischen Feste. In ihrem Areal, das durch zwei Tore mit gotischen Portalen geschlossen ist, befindet sich ein Wohnhaus, das aus einem Kammerkomplex im ursprünglichen Zustand und einer einzigartigen Gewölbekonstruktion aus Lehm und Holz im Dachgeschoss besteht. Ein weiteres sehr altes Gebäude ist ein spätgotischer Hof unter der Haus-Nr. 1 mit einem Renaissancegiebel mit Sgraffito.

Keltisches Oppidum Třísov

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Das keltische Oppidum Třísov ist eine der wichtigsten Lokalitäten der südböhmischen Frühgeschichte und stellt heute ein nationales Kulturdenkmal dar.
Die Kelten, auf dem tschechischen Gebiet vor allem der Stamm der Bojen, erreichten im Laufe des 2. Jahrhunderts vor Christus eine hoch entwickelte gesellschaftliche Organisation, die sich durch den Bau von Oppida, also befestigte Siedlungen des vorstädtischen Typus, auszeichnet. Im Netz der tschechischen Opidda nehmen eine wichtige Stellung die Lokalitäten an der Moldau ein. Die südlichste Lokalität befindet sich in Třísov. Die Ausbreitung dieser Stützpunkte entlang der Moldau hängt mit der Kommunikation zusammen, die das Böhmische Becken mit dem Donaugebiet und südlicher gelegenen Gebieten verbunden hat.
Das Oppidum in Třísov wurde ca. in der Mitte des 2. Jahrhunderts vor Christus in einer strategischen Lage am Zusammenlauf der Moldau mit dem Křemžer Bach erbaut und erreichte seine beste Blütezeit im 1. Jahrhundert vor Christus. Die Besiedlung breitete sich auf einer Fläche von 26 Hektar aus. Die Befestigung in Form von Wallgürteln blieb an der West- und Ostseite des Oppidums erhalten. Dem Oppidum dominieren zwei Akropolen in seinem nordwestlichen und südwestlichen Zipfel. Das Oppidum war ein wichtiges regionales Produktionszentrum, das an das Fernhandelsnetz angeschlossen war und wahrscheinlich auch eine wichtige Rolle im religiösen Leben der damaligen Gesellschaft spielte.
Das Ende des Oppidums hängt wahrscheinlich mit dem Verfall der keltischen Macht in Böhmen in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts vor Christus zusammen. Das Oppidum verfiel wahrscheinlich nicht aufgrund eines gewaltigen Niedergangs, sondern es wurde einfach verlassen.
Die wichtigste Bedeutung für die Existenz jedes keltischen Oppidums lag sicherlich in seiner Befestigung. Die mächtigste Fortifikation wurde in Třísov an seiner Westseite, an dem zugänglichsten Rand, erbaut. Es handelte sich um einen aufgeschütteten, durch eine Holzkonstruktion verfestigten Wall aus Erde und Steinen, der vorne durch eine Trockensteinmauer geschützt wurde. Der innere Wall war am Wallfuß 7 m breit. Die Trockensteinmauer wurde durch senkrecht eingelassene Pfähle im Abstand von 1,5 m versteift. Über der Trockensteinmauer und dem inneren aufgeschütteten Wallkörper stand vermutlich noch eine Holzpalisade. Die äußere Befestigung wurde ähnlich konstruiert. Der Raum zwischen beiden Befestigungslinien ist mit regelmäßig sich abwechselnden niedrigen Rückenlinien und Gräben verfüllt, die senkrecht zur Walllinie verlaufen. Es handelt sich hier vermutlich um Reste von Mäuerchen, die eine eventuelle seitliche Bewegung der Angreifer im Bereich zwischen den zwei Walllinien verhindern sollte. Dieses Element des Abwehrsystems ist in der keltischen Welt einzigartig.
Der Zugang zum Oppidum war vom Westen durch zwei Tore und eventuell durch ein Tor im Osten möglich.
Im keltischen Oppidum Třísov standen Wohngebäude, die manchmal auch auf Steinsockeln gebaut wurden. Die Innenfläche des Oppidums war wahrscheinlich mit Wirtschaftsobjekten, die eine Fläche von 7-9 x 3-4 m und eine Pfahl- (Ständer-) Wandkonstruktion aufwiesen, bebaut.

In der Nähe der Bahnstation in Třísov steht eine mächtige Gedenklinde, die über 200 Jahre alt ist (Höhe 31 m, Umfang 7 m).

Dívčí Kámen

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Auf der Stelle der heutigen Burg stand früher eine vorgeschichtliche Burgstätte.
Der Name Dívčí Kámen ist wahrscheinlich noch älter als die Burg, welche hier erbaut wurde. Dies geht aus der Urkunde vom Jahre 1349 hervor, durch welche Karl IV. den Rosenbergs erlaubte „im Böhmischen Königsreich eine Burg zu erbauen, welche in der tschechischen Sprache den Namen Dívčí Kámen trug.“ Die Rosenbergs haben den Namen nach der damaligen Mode germanisiert und auf Maidstein umbenannt.
Die Burg wurde zweifellos sehr schnell aufgebaut. Die ersten Erwähnungen über eine Grafschaft tauchten bereits 11 Jahre später auf, also im Jahre 1360. Obwohl die Burg für damalige Zeit eine moderne und bequeme Wohnstätte darstellte, wurde sie nie zu einem Dauersitz der Herrschaft. Ihre Funktion bestand hauptsächlich in der Machtausübung und Verwaltung. Im Jahre 1394 sollte hier der König Václav IV kurz in Gefangenschaft gewesen sein.
Die Burg wurde meistens von einer Dauerbesatzung bewohnt, die von einem Burggraf befehlt wurde und die mit ihm zusammen 10 Männer zählte.
Im Jahre 1506 entschied sich Petr von Rosenberg die Burg nicht mehr zu halten und ließ die Einrichtungsgegenstände nach Český Krumlov umzuziehen. Wir erfahren dann aus den schriftlichen Quellen von 1541, dass Dívčí Kámen eine verlassene Burg ist. 500 Jahre später, nachdem die Burg durch das Geschlecht ihrer Gründer verlassen wurde, wurde sie in dem Eigentum der Gemeinde Křemže einverleibt.
In den Burgräumlichkeiten werden regelmäßig Konzerte, historische Vorführungen, Fechten, Theaterstücke, Mittelaltermärkte, Vorträge und Ausstellungen veranstaltet.
Dank der Kombination einer Felsformation mit mäandrierenden Wasserläufen und Eingriffen, die durch den Menschen entstanden sind, bietet dieses Gebiet aus der botanischen und zoologischen Sicht eine große Vielfalt an. Die Burgregion wurde deshalb zum Naturschutzgebiet erklärt, das gleichzeitig einen Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes Blanský les bildet.

Kleť [1 084 M. ü. M.]

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Kleť ist der höchste Berg vom Blansker Wald (Blanský les). Man hat hier eine einzigartige Aussicht in alle Richtungen. In den Jahren 1822 – 1825 wurde hier ein Aussichtsturm erbaut. Es handelt sich um den ältesten steinernen Aussichtsturm von Tschechien, von dem man beim kühlen Wetter bis zu den Bergspitzen der Alpen sehen kann. Hundert Jahre später nach der Gründung des Aussichtsturmes, im Jahre 1925, wurde auf dem Berg Kleť eine touristische Berghütte erbaut.
Kleť kann man heute von mehreren Orten in der Region über die touristischen Wege erreichen – zum Beispiel von Český Krumlov, Zlatá Koruna, Holubov, Křemže, Brloh und Chvalšin. Von Krásetín u Holubova kann man bis zum Gipfel (und zurück) mit einem Sessellift fahren.
In Eigenleistung wurden hier in den Jahren 1958 – 1961 eine Sternwarte und ein Planetarium erbaut, die heutzutage bereits weltbekannt sind.

Český Krumlov

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Die erste Überlieferung über die Stadt Krumlov stamm aus den Schriften vom Jahre 1253, in welchen sie als Chrumbenowe [Krume Aue] bezeichnet wird. Die Bezeichnung entstand aufgrund der Form der Stadt, welche zwischen den Mäandern des Flusses Moldau situiert ist. Die älteste Siedlung wird in die ältere Steinzeit datiert (70 000 – 50 000 Jahre vor Christus).
Die Stadt entstand in zwei Bauphasen. Ihr erster Teil entstand spontan unter der Krumauer Burg. Er hieß Latrán und wurde vor allem von Menschen besiedelt, die sich hauptsächlich an dem wirtschaftlichen Lauf der Burg beteiligten. Der zweite Stadtteil war ein typisches Beispiel für eine Siedlung, die auf einer „grünen Wiese“ gegründet wurde und eine Raumordnung der Stadt in Form des Kolonisationsgrundrisses mit einem quadratischen Platz im Zentrum, von dessen Ecken die zu den Stadtmauern führenden Straßen ausgehen, aufweist. Dieser Stadtteil wurde das erste Mal im Jahre 1274 als eine Handelssiedlung erwähnt. Die ersten schriftlichen Erwähnungen über eine wirkliche Stadt stammen aus dem Jahre 1309 aus der Urkunde vom Heinrich I. von Rosenberg. Unter der Regierung des Josef Adams von Schwarzenberg überschritt Český Krumlov eine imaginäre Grenze der Provinzialität und stieg dank des Niveaus der baulichen Tätigkeit, des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens auf das Niveau der prominentesten adeligen Residenzen von ganz Mitteleuropa. Im 19. Jahrhundert verlor die Stadt ihren Charakter einer adeligen Residenz und sie wurde auch zu keinem Industriezentrum. Das sind Gründe, warum sich die Stadt ihren renaissance- barocken Charakter beibehalten konnte und von den jüngeren baulichen Eingriffen nur im unbedeutenden Maß berührt wurde.
Seit Mitte der 60. Jahren des 20. Jahrhunderts bemüht man sich um die Erhaltung des denkmalgeschützten Wertes dieser Stadt (im Jahre 1963 wurde die Stadt zum Stadtdenkmalschutzgebiet erklärt), welche seit 1992 in das Verzeichnis der Denkmäler des Kultur- und Naturwelterbes der UNESCO aufgenommen wurde.

Hluboká nad Vltavou

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Etwa in der Mitte des 13. Jahrhunderts wurde auf einer felsigen Landzunge oberhalb des Flusses Moldau eine frühgotische Burg erbaut. Ihr Errichter war vermutlich der böhmische König Wenzel I. Durch die Errichtung dieser Burg wollte er die Ausdehnung der wirtschaftlichen und politischen Macht der Herren von Rose [Witigonen] im Süden des böhmischen Königsreiches verhindern.
Die Burg wurde in ihrer Geschichte mehrmals umgebaut.
Etwa in der Zeit um 1830 haben die damaligen Besitzer, junges Ehepaar Jan Adolf II. von Schwarzenberg mit seiner Ehefrau Eleonora, an einen Umbau der nicht mehr ausreichenden barocken Burg Hluboká im Stil des immer stärker werdenden Romantisierung erst gedacht. Sie wollten hier in Böhmen eine elegante ländliche Siedlung nach dem englischen Vorbild aufbauen. Sie sollte den Residenzen der Windsor-Gotik mit zahlreichen Türmchen, Zinnen und Arkaden, die sie bei ihrem Aufenthalt in England kennen lernten, möglichst ähnlich aussehen.
In der Nähe des Schlosses breitet sich ein Schlosspark im englischen Stil aus. In der ursprünglichen Reitschule mit einem Saal und offenem Dachstuhl wurde heute die Sammlung der Südböhmischen Mikoláš-Aleš- Gemäldegalerie installiert.

Stausee Lipno

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Der Stausee Lipno, das erste Wasserwerk in der Nachkriegszeit, wurde auf dem oberen Wasserlauf des Flusses Moldau bei der Holzhäusersiedlung Lipno erbaut. Das Ziel dieses Werkes war, das energetische Potential des Flusses zu nutzen. Allmählich wurden hier zwei Stauseestufen errichtet. Lipno I ist der Hauptstausee. Weiter stromabwärts wurde oberhalb der Stadt Vyšší Brod der Stausee Lipno II als Ausgleichsbecken für das abgelassene Wasser aus dem oberen Stausee errichtet. Das Wasserwerk entstand in den Jahren 1952 – 1959.
Dieser See, der in einer wunderschönen Umgebung des Böhmerwaldes situiert ist, wird mit Recht das südböhmische Meer genannt und für die Sommerrekreation, Seefahrten und effektive Fischwirtschaft genutzt. Es handelt sich um die größte Wasserfläche der Tschechischen Republik. Sie erreicht eine Länge von 44 km. An der Stelle der größten Breite bei Černé liegen die beiden Ufer beinahe 14 km voneinander entfernt. Der See hat eine durchschnittliche Tiefe von 6,5 m, dennoch die maximale Tiefe reicht bis zu 21 m und die Fläche der Wasseroberfläche beträgt 4 659 ha.